Projektbeschreibung

MEDIATE stellt sich der Herausforderung, dass die Biodiversität / biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft weiterhin stark abnimmt. Hierbei stehen zwei Probleme im Vordergrund, die insbesondere in landwirtschaftlich intensiv genutzten Regionen bedeutsam sind: Die mangelnde Akzeptanz der vorhandenen, agrarpolitischen Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität (insbesondere Greening und Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM)) und die zum Teil fragliche ökologische Effizienz dieser Maßnahmen. Das Projekt beschäftigt sich zudem mit der Prüfung von Ergebnissen vorheriger Analysen und entwickelt Politikkonzepte für eine an die Region bzw. die Problematik angepasste Ausgestaltung der vorhandenen und möglichen weiteren Maßnahmen.

Hierzu werden folgende Fragen adressiert:

  • Wie kann erreicht werden, dass Biodiversitätsziele als integraler Bestandteil der Flächenbewirtschaftung von Flächennutzern akzeptiert und umgesetzt werden?
  • Welche Maßnahmen können beitragen, den Rückgang an Lebensräumen und den darin vorkommenden Arten in Ackerbauregionen zu stoppen? Wie müssen dafür die Maßnahmen ausgestaltet und vernetzt sein?
  • Welchen Beitrag können das Greening (insbesondere die Einrichtung von ökologischen Vorrangflächen) und schon bisher angebotene AUKM dabei leisten?
  • Wie kann erreicht werden, dass Biodiversitätsziele als integraler Bestandteil der Flächenbewirtschaftung von Flächennutzern akzeptiert und umgesetzt werden?
  • Welche weiteren Potenziale (z.B. produktionsintegrierte Maßnahmen regionales Artpotential) können gemeinsam mit den Flächennutzern identifiziert werden?
  • Welche Möglichkeiten der Anpassung und Optimierung von Maßnahmen(-bündeln) existieren?

MEDIATE beinhaltet als wesentliche umsetzungsrelevante Komponente die Erarbeitung praxistauglicher Maßnahmen(-bündel). Diese Maßnahmen sollen auf land- und betriebswirtschaftliche Abläufe ausgerichtet und in diesen umsetzbar sein.

Projektlaufzeit: 01.01.2016 - 31.12.2019